Neuerscheinung als Deutschlandpremiere

„Fred und die Firma“ | Erstes Lesebuch für Unternehmerkinder

13.09.2012 | Die Unternehmer Medien GmbH bringt für die EQUA-Stiftung das erste be­bilderte Kinder­buch in Deutschland heraus, das sich in einem typischen Fa­­mi­lien­un­ter­neh­men um den auf­ge­weckten Sohn im Grundschulalter dreht, den „Stamm­hal­ter“ und vor­be­stimmten Nach­folger, zugleich das mittlere von drei Geschwistern (Zielgruppe: fünf bis zehn Jahre).

Das et­was unge­wöhn­liche „Setting“ erklärt sich aus dem Erfahrungs­schatz der Au­torin, dass es für die Söhne und Töchter von Eigentümern im Mittelstand schwerer als ge­dacht sein kann, trotz materieller Sicherheit und emotionaler Gebor­gen­heit im Elternhaus so unbe­hel­ligt und unangefochten wie andere Gleichaltrige aufzuwachsen. Die alsbald ins Generationen­in­ter­esse gestellten Jungen und Mädchen werden durch die frühe Ver­­pflich­­tung und ge­sell­schaft­liche Vorbehalte veranlasst, die ihnen zugedachten Rollenbilder zu reflek­tie­ren. Sie er­leben sich un­­frei­willig als ausgegrenzt, wenn ihnen wegen ihres Namens und ihrer offenbaren Lebens­per­spektive am Wohn­ort, in der Schu­­le oder in der Freizeit von Dritten ein Sonder­sta­tus an­ge­tragen wird. Die glückliche Lösung aber, ihre Identität in der Bewältigung des Res­sen­timents unbeschadet zu entwickeln, ist durch die offene Schilderung für alle Kinder er­mu­tigend, die sich aufgrund ihrer Herkunft, ihres religiösen Be­kenntnisses, ihres sozialen Hin­ter­grunds oder aufgrund einer Behinderung benachteiligt füh­len und das Handicap haben, in ihrem Umfeld (noch) nicht wirklich anerkannt und inte­griert zu sein.

Autorin Dr. Re­na Haftl­meier-Seiffert lässt ihren liebevoll beschriebenen „Helden“ Fred mit all sei­nen Nö­ten und Vorteilen in ei­ni­gen auf­schlussreichen Epi­so­den cha­rakte­ri­sti­sche Erleb­nisse mit sich und seinem sozialen Umfeld haben, die dazu führen, dass er sich vielseitig er­probt und schließlich selbst Initiativen ergreift. Die 15 ganzseitigen Zeichnungen der Münch­ner Künstlerin Anastasia Meid illustrieren die Geschichte einfühlsam. Dem großzügig gestal­te­ten Buch ist ein ro­ter Bleistift aus dem Hause Faber-Castell bei­ge­ge­ben, mit dem die jungen Leser ihre Beobachtungen und Eindrücke auf dafür vorgesehenen Seiten no­tie­ren kön­nen.

Zum anderen stellt das Buch auf sympathische Art und Weise traditionelle Werte von Fami­li­en­­un­ter­nehmen dar. Es ist also auch geeignet, früh und spielerisch Interesse an Verantwortung zu wecken. Eltern bringen sich als Vorleser(innen) und Erklärer(in­nen) pä­da­gogisch ein.

Zum Inhalt: „Fred ist ein ganz normaler Junge, der sich nur manchmal darüber wundert, dass ihn andere Kinder in seinem Alter nicht immer so nett finden, wie er eigentlich ist. Das kann er sich nicht erklären. Er ist doch genauso wie sie. Der einzige Unterschied besteht darin, dass seine El­tern eine große Firma haben, die so wie die Familie heißt. Irgendwie scheint das et­was mit ihm zu tun zu haben, so dass ihn einige für etwas Besonderes halten. Ein komisches Gefühl.“

[Hardcover, 52 Seiten, ISBN 978-3-937960-15-9, Ladenpreis: 29,00 Euro]