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Zweistelliges
Wachstum. Die
1945 von Wilhelm und Marie Harting als Wilhelm Harting Mechanische Werkstätten
gegründete HARTING Technologiegruppe, Espelkamp, erwirtschaftete zuletzt
Umsätze von 313 Mio. Euro, ein Plus von 17,2 %. Das europäische Ausland
war mit 38 % (119 Mio. Euro) größter Absatzmarkt, gefolgt von
Deutschland mit 37,2 % (117 Mio. Euro) und Asien mit 14,2 % (44 Mio.
Euro). Maßgeblich für den starken internationalen Ausbau der Aktivitäten
war das exzellente Geschäft mit Steckverbindern, Systemkomponenten und Lösungen
wie Verkabelungs- und Leiterplattensystemen. Das
vom persönlich haftenden Gesellschafter Dietmar Harting gemeinsam mit
Ehefrau Margit als generalbevollmächtigter Gesellschafterin in zweiter
Generation geführte Familienunternehmen ist auf das Marktsegment »Connectivity
& Networks« mit den Schwerpunkten Industrie, Telekom und
Medizintechnik konzentriert. In
der industriellen Kommunikation und in der Energievernetzung wird ein
komplettes Infrastrukturprogramm für »Industrial Ethernet« angeboten.
2005 führte ein Einbruch des Geschäfts mit Tabakwaren-Verkaufssystemen
zu Umsatzrückgängen, die jedoch durch eine Neuausrichtung mehr als
kompensiert wurden. Indessen bleibt der Geschäftsbereich »Transportation«
einer der Hauptmärkte. Im Mai 2006 erhielt HARTING als weltweit erstes
Unternehmen das Qualitätszertifikat IRIS (»International Railway
Industry Standard«), eine neue Norm für internationale Qualitätsstandards
der Bahnindustrie. Zudem
hat die Firmengruppe ihre interne Vertriebsstruktur mit der Offensive »One
Face to the Customer« optimiert. Die Umstellung verfolgt eine Vermarktung
aller Produkte »aus einer Hand« und erreicht damit eine bessere
Steuerung der Kundenkontakte. Darüber hinaus vollzieht HARTING den Wandel
zum Systemlieferanten. In
Anbetracht von zehn Produktionsstätten in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien,
Rumänien, in den USA und in China wurden Arbeitsplätze im In- und
Ausland geschaffen. Die Zahl der Mitarbeiter stieg weltweit um 14,4 % auf
2.434. Mit der Schaffung von 64 Arbeitsplätzen in Espelkamp und Minden
unterstrich HARTING seine Verantwortung als bedeutender regionaler
Arbeitgeber. Der
Ausbau der ausländischen Märkte bleibt ein strategisches Ziel. 2006 nahm
die neue Tochtergesellschaft in Indien ihre Tätigkeit auf. 2007 wird im
asiatischen Zhuhai ein weiteres Werk in Betrieb genommen. HARTING
investiert seit der Gründung der ersten europäischen Tochter in
Frankreich im Jahr 1979 in die Internationalisierung und verfügt heute über
Niederlassungen in 25 Ländern. Die Aufwendungen für Maßnahmen zur
Zukunftssicherung (Investitionen sowie F&E) wurden um 20,5 % erhöht. Philip F. W. Harting trat 2005 in dritter Generation als »Managing Director Asia« in das Familienunternehmen ein. Maresa W. M. Harting übernahm die Vorstandsfunktion Finanzen, Controlling und Steuern. . unternehmermagazin 3/2007
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. Harting .
Dietmar und Margit Harting
»Power«-Steckverbinder DIN41612 A . |
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Zweistelliges
Wachstum.
Die aus den 1945 von
Wilhelm und Marie Harting gegründeten Mechanischen Werkstätten
hervorgegangene Harting Technologiegruppe, Espelkamp, hat zum 30.09.2008
ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr abgeschlossen. Das von Dietmar
Harting als persönlich haftendem Gesellschafter und von seiner Frau
Margrit als Generalbevollmächtigter Gesellschafterin geleitete
Familienunternehmen hat seine Umsätze um 11,7 % von 345 Mio. auf 385
Mio. Euro gesteigert, wobei Währungsschwankungen ein noch besseres
Ergebnis verhinderten. Unter Zugrundelegung konstanter Wechselkurse
legten die Umsätze sogar um knapp 14 % zu. . unternehmermagazin 10/2008
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. Harting .
Dietmar Harting, Maresa W. M. Harting, Margrit Harting, Philip F. W. Harting (v.l.)
Firmenzentrale in Espelkamp
Gehäusefertigung
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Siebzigster Geburtstag
Dietmar Harting,
seit 1973 Geschäftsführender Gesellschafter der HARTING Elektronik GmbH
und seit 1996 Persönlich haftender Gesellschafter der HARTING KGaA,
Espelkamp, eine der bedeutendsten Unternehmerpersönlichkeiten in
Ostwestfalen-Lippe, beging Mitte September seinen 70. Geburtstag und
empfing aus den Händen der nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerin
Christa Thoben das Bundesverdienstkreuz erster Klasse. Die Auszeichnung
würdigte den herausragenden Beitrag zur Entwicklung der Region sowie der
gesamtdeutschen Wirtschaft durch nationalen und internationalen Einsatz
für die Normung. Das 1945 von den Eltern Wilhelm und Marie Harting in
Minden gegründete Familienunternehmen, das der Jubilar seit 1987 mit
seiner Frau Margrit führt, wandelte sich in seiner Ägide dank großer
Weitsicht und Nachhaltigkeit (»Ein Unternehmer muss immer rastlos sein«)
zu einem global agierenden High-Tech-Mittelständler der elektrischen,
elektronischen und optischen Verbindungs-, Übertragungs- und
Netzwerktechnik. . unternehmermagazin 9-10/2009
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. Harting .
Philip F. W. Harting, Dietmar Harting, Margrit Harting, Dr. Michael Pütz (v.l.)
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65jähriges Bestehen
Die 1945 als
»Wilhelm Harting Mechanische Werkstätten« gegründete HARTING Technologiegruppe,
Espelkamp, blickte 2010 auf 65 erfolgreiche Geschäftsjahre zurück. Die
Tochtergesellschaft in Österreich beging als neunte von insgesamt 32
Auslandsniederlassungen ihr 25-jähriges Jubiläum. Dietmar Harting,
geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens, wurde im
November 2010 von der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der
Leibniz Universität in Hannover für seine herausragenden Verdienste um
die nationale und die internationale Normung, sein unternehmerisches
Wirken sowie vielfältiges Engagement in Staat und Gesellschaft mit der
Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. HARTING hat im letzten Geschäftsjahr
weltweit Umsätze von insgesamt 413 Mio. Euro erwirtschaftet und lag
damit 27 % über dem krisengeprägten Vorjahr. Gegenüber dem Rekordjahr
2008 betrugen die Zuwächse sogar mehr als 7 %, wobei alle Absatzregionen
deutlich zugelegt haben. Maßgeblich waren die positiven Entwicklungen in
den Bereichen Maschinenbau und Automation sowie Transport und Energie. . unternehmermagazin 1-2/2011
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. Harting .
Philip Harting, Maresa Harting-Hertz, Dietmar und Margrit Harting (v.l.)
E-Mobility - Stecker für RWE-Ladesäule
Fertigung schwerer Steckverbinder
Fertigung HA Electronics2
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. 1999 mit Rekordergebnis . Die Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KgaA, Frankfurt, hat auf allen drei Kerngeschäftsfeldern - „Financial Consulting“, „Asset Management“ und „Corporate Finance“ ein überaus erfolgreiches Geschäftsjahr erlebt. Das für Kunden betreute Wertpapiervolumen stieg um 25 % von 9,5 Mrd. auf knapp 13 Mrd. €. Das Beratungsvolumen wuchs um 34 %. Die Quote der Vermögensverwaltungsmandate erhöhte sich auf über 20 %. Das Vermittlungsergebnis im Nicht-Wertpapierbereich legte um 25 % zu. Das Fondsgeschäft wuchs durch neue Spezialfonds und kräftige Aufstockungen bestehender Sondervermögen um 51 % auf 8,2 Mrd. €. Insgesamt wurden 108 Sondervermögen verwaltet. Die Zahl betreuter Spezialfonds erhöhte sich von 41 auf 50. Einen Schwerpunkt in diesem Geschäftssegment bilden 25 „Private Label Fonds“, für die unabhängige Vermögensverwalter als Berater fungieren. Zudem verwaltet die Bank sieben hauseigene Fonds. Das Geschäft der Luxemburger Tochtergesellschaft Hauck & Aufhäuser Investment Gesellschaft S.A. verlief mit elf hauseigenen Fonds und 15 „Private Label Fonds“ ebenfalls sehr positiv. Im Bereich „Corporate Finance“ waren Hauck & Aufhäuser überwiegend in der Emissionsberatung sowie in der Beteiligungsvermittlung tätig. 1999 wurden sowohl die Beratung und Strukturierung vorbörslicher Finanzierungen als auch die Mitwirkung in Emissionskonsortien verstärkt. Sechs Neuemissionen wurden begleitet. Der weitere Ausbau dieses Bereiches wird mit Nachdruck betrieben. Dass vor allem professionelle Beratung sowie qualifizierte Dienstleistung und nicht die Bereitstellung von Krediten bzw. Darlehen im Vordergrund stehen, zeigt sich im Verhältnis von Provisions- und Zinsüberschuss, das bei nahezu 3:1 liegt. Mit 47,0 Mio. € stieg der Provisionsüberschuss um 28,5 %. Trotz Zurückhaltung im Kreditgeschäft nahmen die Ausleihungen an Kunden von 370 Mio. auf 447 Mio. € zu. Die Nettoposition „Risikovorsorge“ lag mit 5,0 Mio. € leicht unter Vorjahr. Dem Fond für allgemeine Bankrisiken wurden erstmals 1,5 Mio. € zugeführt. Das haftende Eigenkapital wurde auf Beschluss der Hauptversammlung Mitte Mai durch Rücklagenzuführung um 5 Mio. auf 80 Mio. € erhöht. Die Dividende verbesserte sich von 20 auf 28 % (4,4 Mio. €, Vorjahr: 3,1 Mio. €). Die Eigenkapitalrendite vor Steuern liegt - bezogen auf das eingesetzte Eigenkapital von 49 Mio. € - mit 45 % (Vorjahr: 30 %) deutlich über dem Bankendurchschnitt. Mitarbeiterproduktivität und Bruttoertrag je Mitarbeiter lagen trotz der stichtagsbezogen nochmals um 6 % auf 345 (exkl. Tochtergesellschaften) gestiegenen Beschäftigtenzahl um fast 25 % über dem Vorjahreswert. Im Zuge der starken Geschäftsausweitung nahm auch der Verwaltungsaufwand zu: Die Personalkosten stiegen - unter anderem durch Gewinnbeteiligungen - von 25,9 Mio. auf 29,0 Mio. €. Der Sachaufwand wuchs von 11,7 Mio. auf 14,1 Mio. €. Dank der günstigen Geschäftsentwicklung stieg das Betriebsergebnis um knapp 67 % auf 18,6 Mio. €. Das Ergebnis vor Steuern legte um 87,3 % auf 21,9 Mio. € zu. Der Jahresüberschuss erhöhte sich - inklusive Zuführungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken - um 97 % auf 10,9 Mio. €. Auch die Tochtergesellschaften erzielten wieder sehr gute Ergebnisse. Da deren Erträge jedoch mehr als bisher zur inneren Stärkung in den Gesellschaften verblieben, spiegelt sich das tatsächlich deutlich bessere Ergebnis in dem ausgewiesenen Betrag von 2,6 Mio. € (Vorjahr: 3,5 Mio. €) nicht wider. Die positive Geschäftsentwicklung hielt auch im ersten Quartal 2000 an. Die Bank erzielte das bislang beste Vierteljahresergebnis ihrer Geschichte: Der Zinsüberschuss lag 24,9 % über der Vorjahresquote, die Provisionsüberschüsse steigerten sich um 77,5 %. Das betreute Wertpapiervolumen einschließlich der Luxemburger Tochtergesellschaften belief sich auf über 15 Mrd. €. Im Bereich „Corporate Finance“ wurden doppelt so viele Mandate wie im Vorjahreszeitraum wahrgenommen. Hauck & Aufhäuser zählt zu den wenigen unabhängigen Privatbanken in Deutschland und blickt auf über 200 Jahre Tradition zurück. Die Bank mit Standorten in Frankfurt und München konzentriert sich auf vermögende Privatanleger, Unternehmer und institutionelle Anleger. 1998 hatten sich die Bankhäuser Georg Hauck & Sohn in Frankfurt sowie H. Aufhäuser in München zu Hauck & Aufhäuser Privatbankiers zusammengeschlossen. Tochtergesellschaften gibt es in Luxemburg und in der Schweiz. Persönlich haftende Gesellschafter sind Prof. Dr. Jörg-E. Cramer, Peter Gatti, Dr. Alfred Junker und Helmut Schreyer. .. unternehmermagazin 6/2000 . |
. Hauck & Aufhäuser
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. Gute Eigenkapitalrendite
Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA, Frankfurt, bezeichnet das Ergebnis im Geschäftsjahr 2002 angesichts des schwierigen Marktumfeldes noch als zufriedenstellend. Professor Dr. Jörg-E. Cramer, persönlich haftender Gesellschafter und Sprecher der Geschäftsleitung, begründete das positive Gesamturteil mit der Stimmigkeit des Geschäftsmodells »Privatbankiers«. Die Eigenkapitalrendite nach Ertragsteuern - bezogen auf das von 67,3 Mio. auf 73,3 Mio. Euro erhöhte durchschnittlich ausgewiesene Eigenkapital - blieb 2002 mit 10,9 % zweistellig. Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge verringerte sich auf 16,7 Mio. Euro (Vorjahr 25,3 Mio. Euro). Der Bilanzgewinn verminderte sich von 11,8 Mio. auf 8,2 Mio. Euro. Im Zuge der Börsenflaute und der Verlagerung vom Aktien- zum ertragsschwächeren Rentengeschäft sank der Provisionsüberschuss um rund 18 % auf 38,7 Mio. Euro und blieb damit hinter den Ergebnissen früherer Jahre zurück. Die restriktive Risikopolitik, das niedrige Zinsniveau sowie die Verringerung der Zinsmarge bewirkten, dass auch der Zinsüberschuss mit 27,3 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert lag. Der Verwaltungsaufwand unterschritt das Vorjahresniveau mit nun 51,7 Mio. Euro deutlich. Hier wirkte sich der niedrigere Personalaufwand aus, der sich trotz des um 5 % gewachsenen Personalbestands auf 31 Mio. Euro ermäßigte, wofür vor allem der Rückgang der erfolgsabhängigen variablen Vergütungen ursächlich war. Die Sachkosten und Abschreibungen auf Sachanlagen stiegen um knapp 2 % auf 20,7 Mio. Euro. Die Bank hat wie stets alle Möglichkeiten genutzt, Vorsorge im Hinblick auf etwaige Risiken zu treffen. Indessen übertraf der Saldo für Wertberichtigungen und Abschreibungen die Vorjahresbeträge deutlich. Durch die schon Anfang 2002 geplante Halbierung der Beteiligung an der Deutsche Börse AG sowie durch Abschluss der Verkaufsverhandlungen zur Konzernbeteiligungsgesellschaft TMW wurde ein wesentlicher Teil der Risikovorsorge ausgeglichen. Im Zuge des schärferen Wettbewerbs haben Hauck & Aufhäuser ihre strategische Ausrichtung neu justiert und ihre Aufbauorganisation darauf abgestimmt. Die im laufenden Jahr erzielten Akquisitionserfolge bestätigen das Geschäftsmodell. So wurden nicht nur zahlreiche neue Privat- und Unternehmerkunden hinzu gewonnen. Auch im Segment »Corporate Finance« wurden vor allem mit »Mergers & Acquisitions« bemerkenswerte Erfolge erzielt. Der neu strukturierte Bereich Institutionelle Kunden startete ebenfalls vielversprechend. Die Beratungskapazitäten wurden nochmals erhöht, so dass die Zahl der Beschäftigten von 380 auf 399 stieg. Im Konzern waren zuletzt 510 Menschen tätig (Vorjahr: 476). Die Perspektiven für 2003 werden eher verhalten eingeschätzt, wobei eine allmähliche Geschäftsbelebung mit erneut zufriedenstellendem Ergebnis erwartet wird. Hauck & Aufhäuser zählen mit 70 % privaten und 30 % institutionellen Anteilseignern zu den wenigen unabhängigen Privatbanken in Deutschland und blicken auf eine über 200 Jahre währende Tradition zurück. Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main und München konzentriert sich auf vermögende Privatanleger, mittelständische Unternehmer und institutionelle Kunden. Tochtergesellschaften gibt es in Luxemburg und in der Schweiz. .. unternehmermagazin 5/2003 . |
. Hauck & Aufhäuser
Hauck & Aufhäuser - Stammsitz Frankfurt/Main .
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. Rechtsformwechsel . Die 1982 gegründete HelfRecht Unternehmerische Planungsmethoden GmbH, Bad Alexandersbad, wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2001 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Unverändertes Geschäftsfeld sind Planungs- und Managementsysteme für die mittelständische Unternehmensführung. Manfred Helfrecht wird bis zu 15 % der Anteile als vinkulierte Namensaktien vergeben, in erster Linie an Kunden und Mitarbeiter. Ziel dieser Maßnahme ist, weiteres Wachstum berechenbar zu finanzieren. Für die nächsten Jahre sind Umsatzsteigerungen von 5 bis 6 % geplant. Die positive Erwartung wird mit den Bedürfnissen des Marktes begründet. Nach eigener Aussage zeigten alle Analysen und auch die Kundenwünsche enormen Bedarf und große Marktchancen für das Leistungsangebot. Für den Aufsichtsrat wurden drei ausgewiesene mittelständische Unternehmer gewonnen: als Vorsitzender Siegfried Stocker (Vorsitzender der Geschäftsleitung, Ludwig Stocker Hofpfisterei GmbH, München), dazu Dr. Georg Greiß (Geschäfsführender Gesellschafter, Zerzog GmbH & Co KG, Ottobrunn) sowie Peter R. W. Martin (Geschäftsführender Mehrheitsgesellschafter, Semikron international Dr. Fritz Martin GmbH & Co KG, Nürnberg). .. unternehmermagazin 1-2/2001 . |
. HelfRecht
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. Strategischer Kauf .
Der Licht- und Elektronikspezialist Hella KGaA Hueck
& Co., Lippstadt, will seine Beteiligung an der Docter Optics GmbH in
Neustadt/Thüringen durch Übernahme der Geschäftsanteile der Rodenstock
Technologie Holding aufstocken, um Mehrheitseigner zu werden, wobei die
Kartellbehörde noch zustimmen muss. Docter Optics stellt
Projektionslinsen aus optischem Glas für Kraftfahrzeugscheinwerfer her
und bleibt selbständig am Markt. Die weitere Entwicklung orientiert sich
an den neuen LED-Beleuchtungstechnologien für Kfz. Zudem soll die Sparte
»Non-Automotive« ausgebaut werden. Das Produktportfolio des
Entwicklungslieferanten umfasst optische Komponenten und Systeme für
Sicherheitstechnik, Biometrie, Medizin- und Analysentechnik, für die
regenerative Energieerzeugung sowie für die Bildverarbeitung. 2010
wurden mit rund 400 Mitarbeitern 50 Mio. Euro erzielt. .. unternehmermagazin 9/2010 . |
. Hella Hueck
Frontend-Fertigung . . .
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. Mitarbeiter aufgestockt . Die Henkelhausen GmbH & Co. KG, Krefeld, hat im Zuge der Neustrukturierung des Vertriebs- und Servicenetzes ihres Vertragspartners Deutz AG über 30 hochspezialisierte Betriebsingenieure, Motorenschlosser und Motorenelektrotechniker übernommen. Das Familienunternehmen vertreibt und wartet stationäre und mobile Deutz-Motoren auf Schiffen, Baumaschinen, stationäre Pumpen und Stromaggregate sowie Diesel- und Gasmotoren in der gesamten Produktpalette von 10 bis 4.000 kW. Das Krefelder Unternehmen bietet ein Komplettangebot, bei dem alle wichtigen Komponenten rund um Motoren, Problemlösungen und Serviceleistungen aus einer Hand bereitgestellt werden. Hinzu kommen Module für Biogas-Blockheizkraftwerke (BHKW) als Diesel-/Gasmotoren bis 400 kW elektrisch zur dezentralen Energieversorgung. An fünf Verkaufs- und Servicestandorten in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen werden 189 Mitarbeiter, darunter 25 Auszubildende und 70 Monteure beschäftigt. Zur technischen Ausstattung gehören fünf Motorenprüfstände, ein Prüfstand für Aggregate, ein Messwagen für Abgasemissionen sowie Software für die Konfiguration der Motordaten in elektronischen Motorregelungen (TEM und EMR). Die technische Kompetenz umfasst Beratung, Auslegung und Engineering, die kaufmännische und technische Abwicklung, die Inbetriebnahme ganzer Antriebssysteme und von BHKW und ihrer Schaltanlagen, einschließlich des kompletten Services in allen Bereichen. Henkelhausen verfügt über 50 Werkstattwagen, die sowohl im Diesel- und Gasmotorenbereich als auch im Elektrobereich zum Einsatz kommen. Das Unternehmen ist zudem Service-Partner für VOLVO PENTA-Industriemotoren und bietet Elektromaschinen- und Aggregatebauern sowie ausgewählten Endkunden neuerdings auch Standard-Stromaggregate im breiten Leistungsspektrum von 12 kVA bis 500 kVA an. Die Sparte Landtechnik am Standort Wunstorf vertritt die Hersteller Claas, Pöttinger, Stiehl, Viking, Rau und Amazone, liefert Ersatzteile und unterhält einen technischen Kundendienst auch für das Produkt Deutz-Fahr. Die Qualitätssysteme von Henkelhausen sind nach DIN / ISO 9001 zertifiziert. .. unternehmermagazin 11/2002 . |
. Henkelhausen
Henkelhausen - Industriemotor .
Henkelhausen - 12-Zylinder-Gasmotor |
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. Ehrendoktorwürde
In einem Festakt im November 2009 verlieh
die Wirtschaftsfakultät der Universität Witten/Herdecke Professor Dr.
Brun-Hagen Hennerkes, einem der europaweit führenden Experten auf dem
Gebiet der Familienunternehmensforschung, die Ehrendoktorwürde für seine
Verdienste um die Belange der Familienunternehmen in Deutschland.
Insbesondere würdigte die Universität seine systematische Beschäftigung
mit den Chancen und Besonderheiten dieser Unternehmensform, nicht
zuletzt beim Auf-und Ausbau des Wittener Instituts für
Familienunternehmen (WIFU) sowie im Rahmen der von ihm ins Leben
gerufenen gemeinnützigen Stiftung Familienunternehmen. Professor
Hennerkes, der erst unlängst seinen 70. Geburtstag beging, beschäftigt
sich seit fast 40 Jahren mit der Materie und war einer der ersten in
Deutschland, der die Spezifika von Familienunternehmen intensiver
untersuchte. .. unternehmermagazin 7-8/2009
. |
. Prof. Dr. Brun-Hagen Hennerkes
Dr. Tom Rüsen, Professoren Sauerland,
Hennerkes,
Private Universität Witten/Herdecke, Witten .
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. Phoenix aus der Asche
Die 1918 gegründete Carl Herding GmbH & Co. KG, Bocholt/Westfalen, nach eigenen Angaben deutscher Marktführer im Bereich Baby-, Kinder-, und Jugend-Lizenz-Bettwäsche, hat ihre Ziele 2004 zunächst erreicht, musste jedoch im März Insolvenz anmelden und setzt ihre Geschäfte ohne deutsche Produktion ab Juli in der neuen Klaus Herding GmbH fort. Das Familienunternehmen steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Mio. auf 16,6 Mio. Euro. Grundlage des Erfolgs sei das 1948 eingeführte Lizenz-Geschäft gewesen, das unverändert Potentiale berge, so Dr. Friedrich Loock, der das Unternehmen in dritter Generation führt. Erfolgreiche Lizenzen müssten hart erarbeitet werden. Top-Lizenzen erforderten 85 % Marktkenntnis und 15 % Glück. Diese Verbindung sei sowohl im internationalen Segment beispielsweise mit »Sesamstraße« als auch national mit »Felix« und »Sheepworld« gelungen. Die Herding-Kollektion umfasst Heimtextilien für Kleinkinder bis 2 Jahre (»Baby best«), für Kinder bis 10 Jahre (»Kids best«) sowie für Jugendliche und junge Erwachsene (»Your best«). 2005 soll vor allem die letzt genannte Kollektion ausgeweitet und das Programm mit Regionallizenzen abgerundet werden. Das Familienunternehmen wird damit zum Komplett-Anbieter von Lizenzware in allen geographischen Segmenten. Daneben wird der Bettwäschehersteller im Segment »Your best« und im Bereich »Kids« erstmals seit 1995 auch wieder lizenzfreie Motive anbieten. Auf der »Heimtextil 2005« in Frankfurt/ M. wurde das neue Produkt-Segment »Unicade« vorgestellt. Das von Herding entwickelte und patentierte Verfahren erlaubt es, gewebte Unikate zu Kaufhauspreisen zu produzieren. Flauschdecken und Bettwäsche, die von Kunden selbst gestaltet wurden, lassen sich in Kleinstmengen oder auch als Einzelstücke weben. Die Unikate werden zu einem Preis ab 49 Euro angeboten. Für weitere Umsatzsteigerung soll die Gewinnung neuer Großkunden sowie eine Neuorganisation der Kollektionen, hier insbesondere der Ausbau des Bereichs für die Zielgruppe der zehn bis achtzehnjährigen sorgen. Außerdem will das Traditionsunternehmen sein Import- und Exportgeschäft im Zuge der Internationalisierung bei Beschaffung und Absatz ausweiten. Herding beschäftigte zuletzt 130 Mitarbeiter. Die am Standort Bocholt konzentrierte Produktion bestand aus Weberei, Rauherei und Konfektion. Darüber hinaus wurden in erheblichem Umfang Produkte aus der Türkei bezogen. Ein modernes Warenlager und ein EDV-gestütztes Warenwirtschaftssystem sorgen für einen hohen Servicegrad. Der Schwerpunkt des Absatzmarktes liegt traditionell in Zentraleuropa und in den angrenzenden Ländern. .. unternehmermagazin 4/2005 . |
. Herding
Bettwäsche für Kids .
Näherei |
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. 100 Jahre sicherer Halt
Die 1906 von Heinrich Hermann gegründete Herma GmbH, Stuttgart, feiert ihr 100-jähriges Jubiläum. Das Familienunternehmen ist mit 800 Mitarbeitern in drei Geschäftsbereichen tätig und erwirtschaftete mit Haftmaterialien, Etiketten und Etikettiermaschinen an drei Stuttgarter Standorten einen Jahresumsatz von 166 Mio. Euro. Die operative Verantwortung liegt bereits seit 1982 in den Händen von Fremdmanagern. Derzeit zeichnen Manfred Minich als Vorsitzender der Geschäftsführung und Dr. Thomas Baumgärtner verantwortlich. Vor dem Hintergrund der europäischen Technologieführerschaft in der Herstellung von Haftmaterial erreicht der Exportanteil 46 %. Meilensteine waren die Gründungen der fünf Tochterfirmen in Frankreich, Österreich, Großbritannien und den Niederlanden sowie die Beteiligungen in Deutschland (Herma Denkendorf GmbH) und Singapur (Herma KDC Singapore PTE Ltd). Während Endverbraucher Herma insbesondere als Hersteller von Etiketten kennen, ist das Industriegeschäft, etwa mit Haftmaterial, inzwischen viel bedeutender. Auf diesem Gebiet wird seit Jahren regelmäßig zweistelliges Wachstum generiert. Firmengründer Hermann legte 1926 mit seiner Erfindung der Fotoecke den Grundstein für den Erfolg. Nach dem zweiten Weltkrieg war die Heinrich Hermann Papierwarenfabrik das erste deutsche Unternehmen, das selbstklebende Etiketten, beispielsweise in Form kleiner Preisschildchen, produzierte. Eine weitere Pioniertat bestand in der Markteinführung von Haftklebern, die unter anderem die Kennzeichnung von sehr heißen Chemiefässern, von Behältern, die mit Meerwasser in Berührung kommen, sowie von schwer etikettierenden Untergrundmaterialien erlaubt. Im Sinne einer anderen Speziallösung wurde ein Verschlussetikett für die sensiblen Elektronikbauteile eines Automobilherstellers entwickelt. Außerdem entstanden »Smart Labels«, Etiketten mit integriertem Chip in papierdünner Bauform, die zur Entwicklung effizienter Logistik- und Mehrwegsysteme beitragen. Nach Einweihung des neuen Logistik-Zentrums im Frühjahr 2004, das Investitionen von 15 Mio. Euro erforderlich machte, entsteht nun in Filderstadt bis Mitte 2007 die weltweit modernste Beschichtungsanlage für Haftmaterial, deren erste Ausbaustufe mit rund 30 Mio. Euro veranschlagt wird. Damit verdreifachen sich die Kapazitäten der Haftmaterial-Produktion auf 750 Mio. qm im Jahr. .. unternehmermagazin 4/2006 . |
. Herma
Manfred Minich .
Beschichtungsanlage
Papier Folienprogramm
Stammsitz in Stuttgart-Wangen
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. Weltrekorde
Die 1977 gegründete Herrenknecht AG,
Schwanau, der weltweit führende Familienkonzern im Sektor
Vortriebstechnik, erwirtschaftete 2010 Umsätze von 935 Mio. Euro.
Einschließlich der 68 in- und ausländischen Tochtergesellschaften sowie
geschäftsnaher Beteiligungen wurden über 3.200 Mitarbeiter beschäftigt,
darunter 200 Auszubildende. Zuletzt wurde die Schäfer & Urbach GmbH &
Co. KG, Ratingen, ein renommierter Hersteller von System- und
Hochdrucktechnik, nach einem »Asset Deal« integriert.
Hochdruck-Kolbenpumpen finden insbesondere beim
Herrenknecht-HDD-Verfahren (»Horizontal Directional Drilling«)
Verwendung. .. unternehmermagazin 3/2011 . |
. Herrenknecht .
Weltrekord im Oktober 2010: Hauptdurchschlag der Oströhre des Gotthard-Basis-Tunnels
Tunnelvortriebsmaschine (15,62m)
Dr.-Ing. E.h. Martin Herrenknecht
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. Wieder in Familienbesitz
Die 1930 in Herford gegründete Hettich-Gruppe, Kirchlengern, befindet sich nach knapp 20 Jahren wieder vollständig in Familienbesitz. Dr. Andreas Hettich, Geschäftsführer der Hettich Holding GmbH & Co. OHG am Stammsitz des Möbelbeschlagspezialisten, und sein Bruder Rainer Hettich, Geschäftsführer der Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin, haben die seit Ende 2000 von der ebenfalls in Kirchlengern ansässigen Lago Beteiligungsgesellschaft mbh & Co. KG, gehaltenen 27 % der Anteile mit Hilfe ihres Vaters zum 1. Januar 2006 zurückgekauft. Senior Anton Hettich, Beiratsvorsitzender der Unternehmensgruppe und seine beiden Söhne halten nun 82 % des Kapitals. Die restlichen 18 % entfallen auf die Familien Dr. Erwin Hettich und Bruno Hettich. Die Ursprünge der Firmengruppe gehen auf Gründer Karl Hettich zurück, der bereits 1888 in Schramberg (Schwarzwald) aktiv war. 1930 kam in Herford ein zweites Werk hinzu. Zudem entstand ein Schwesterunternehmen des Stammhauses, die Paul Hettich GmbH. Zu dieser Zeit fertigten sieben Mitarbeiter Stangenscharniere für die Möbelindustrie bis Holzschrauben, Schrankrohre und Schrankverbinder das Sortiment erweiterten. 1966 wurde das neue Hauptwerk am heutigen Firmensitz in Betrieb genommen. 1987 erfolgte die Trennung von zehn Familiengesellschaftern. Um diesen Schritt zu finanzieren, trat die Jahr Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, mit der Übernahme von 55 % des Kapitals als Mehrheitsgesellschafter ein, die Ende 1998 28 % an die Familie Hettich rückübertrug, während die restlichen 27 % Ende 2000 an die Lago Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, ein Unternehmen des Bankhaus Lampe, Bielefeld, und der Gothaer Versicherung, Köln, gingen. Mit 36 Niederlassungen in über 100 Ländern zählt die Hettich-Gruppe global zu den führenden Herstellern von Möbelbeschlägen. Produktionsstandorte befinden sich in Nord- und Südamerika, in Europa und Asien. Der Gesamtumsatz wird im Geschäftsjahr 2005 bei über 600 Mio. Euro erwartet. Der Auslandsanteil beträgt 59 %. Die aktuelle Produktpalette umfasst Scharniere, Auszugführungen, Schubkästen und Verbindungsbeschläge. Daneben werden Schrank- und Inneneinrichtungen sowie komplexe Beschlagsysteme einschließlich Bettbeschlägen, Möbelgriffen und -knöpfen sowie Lichtsysteme hergestellt. Die Kunden kommen aus der Möbelindustrie, aus dem Fachhandel, aus dem Handwerk und aus der »Do-it-yourself«-Branche. Weltweit werden über 5.000 Mitarbeiter beschäftigt (davon über 3.000 in Deutschland). Das traditionelle Bekenntnis zur betrieblichen Ausbildung drückt sich in der hohen Zahl von über 130 Azubis aus. 2005 wurde das 75-jährige Bestehen gefeiert. Im Jubiläumsjahr erfolgte auch die bisher größte Einzelinvestition. Das neue Logistikzentrum kostete 25 Mio. Euro und wird im Frühjahr 2006 offiziell eingeweiht. .. unternehmermagazin 11-12/2005 . |
. Hettich
Dr. Andreas, Anton und Rainer Hettich .
Schubkasteninnenorganisation
Auszugführung »Quadro«
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. 75jähriges Jubiläum
Die 1930 von Gustav und Antonie Hunzelmann gegründete Hochland Kaffee Hunzelmann GmbH & Co. KG, Stuttgart, beging ihr 75jähriges Firmenjubiläum. Die seiner Zeit fernab der hanseatischen Branchengrößen eröffnete Kaffeerösterei bekennt sich von Anfang an zu höchster Qualität, sorgfältiger Auswahl, ständigen Kontrollen, freundlichem Personal und ehrlicher Werbung. Erfolgsfaktoren sind die Exklusivität des Anbaus, Raffinessen der Röstung und die Komposition der Spezialitäten. Wie der Name besagt, wird vor allem Kaffee aus Anbaugebieten oberhalb von 1.600 m geröstet. Aufgrund der niedrigeren Temperaturen reifen Kaffeekirschen hier langsamer und entwickeln so ein feineres Aroma. Die Rohware stammt überwiegend aus dem Tarrazu-Hochland in Costa Rica, einem der besten Anbaugebiete der Welt. Lieferanten sind ausgewählte Kaffeefarmer, die im Zuge der auf faire Handelsbeziehungen ausgerichteten Geschäftspolitik deutlich über dem Mindestpreis bezahlt werden. Für diese Haltung wurde Hochland Kaffee 2001 als einzige deutsche Rösterei vom Präsidenten Costa Ricas ausgezeichnet. In Degerloch wird Kaffee täglich im aufwändigen Langzeitverfahren (ca. 9 Minuten bei ca. 200° C) im Trommelröster verarbeitet. Die Veredelung erfolgt nach speziellen Kriterien. So wird die Sorte »Colanka« anschließend durch ein Bad in flüssiger Quellenkohlensäure weitgehend von Röstreizstoffen befreit. Die über Jahre perfektionierte »Venezianische Röstung« des Espresso »Rassico« gilt als eines der bestgehüteten Betriebsgeheimnisse. Die Produktpalette umfasst erlesene Plantagenbohnen, hochfeine Kaffee-Kompositionen und exklusive Gourmet-Röstungen. Kunden können zwischen acht Filterkaffees und klassischen Arabica-Mischungen wählen, darunter neben Traditions-Kaffees wie »Colanka«, »Ratsherren« und »Kaffeestunde« auch Saison-Kaffees wie die Perlbohnen-Rarität »Cara Cole« oder die lokale Sorte »Stuttgarter Bohnen-Viertele«. Für die Zubereitung in Kaffee-Vollautomaten gibt es »Holanka Crema«, »Holanka Viva«, »Holanka Luna«, »Espresso Rassico« und »Espresso Luna«. Das heute in dritter Generation von Martina Hunzelmann geführte Familienunternehmen beschäftigt 85 Mitarbeiter und ist mit rund 1.000 Tonnen Jahresproduktion die größte der über 200 handwerklichen Röstereien Deutschlands. Gleichwohl gilt das Manufakturprinzip: Menschen mit handwerklichem Können, jahrzehntelanger Erfahrung und persönlicher Leidenschaft stellen frische kleine Chargen her. Der Vertrieb erfolgt in rund 500 Verkaufsdepots, die sich in Bäckereien, Konditoreien und Cafés in Baden-Württemberg sowie in Fachmärkten und Feinkostgeschäften bundesweit befinden. Das Gourmet-Journal »Der Feinschmecker« bewertete »Hochland Kaffeestunde« 2005 als »besten Filterkaffee überhaupt«. Außerdem angeboten werden über 70 feine Tee-Spezialitäten sowie ein hochwertiges Confiserie-Sortiment. .. unternehmermagazin 10/2005 . |
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Kaffeekirschen
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. Mehrfach ausgezeichnet . Die I. K. Hofmann GmbH (Hofmann Personal Leasing), Nürnberg, nach eigener Aussage Bayerns größtes Zeitarbeitsunternehmen, wurde im März im Wettbewerb »Bayerns Best 50« gewürdigt. Zuletzt erfolgte die Aufnahme in einen Zirkel von 500 europäischen Unternehmen, die in nennenswertem Umfang Arbeitsplätze schaffen. Die Auszeichnung nahm Hans Spitzner, Staatssekretär im bayrischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie, vor. Die Auswahl unter 6.000 europäischen Unternehmen berücksichtigte außer dem Kernkriterium auch den Umsatzzuwachs über einen Zeitraum von fünf Jahren (1996-2001) sowie das Unternehmertum, die Unabhängigkeit, das interne Wachstum und die Rentabilität. Trotz dieser positiven Eckdaten gingen die Umsätze in der Gruppe 2001 konjunkturbedingt gegenüber dem Vorjahr um 2,2 % von 88 auf 86 Mio. Euro zurück. Die 1985 in Nürnberg von Ingrid Hofmann gegründete Arbeitnehmerüberlassung und private Arbeitsvermittlung unterhält bundesweit 49 Niederlassungen, die insbesondere in den Bereichen Büro, Handwerk und Industrie tätig sind. Darüber hinaus gibt es Tochtergesellschaften in Österreich und Großbritannien. Im Rahmen der Gruppe stehen jährlich durchschnittlich 4.000 Arbeitskräfte unter Vertrag. Über 80 % der Mitarbeiter waren zuvor arbeitslos, eine Quote, die über dem Brancheniveau liegt. 35 bis 40 % des Leihpersonals werden während ihres Einsatzes von den Kundenfirmen in feste Beschäftigungsverhältnisse übernommen. www.hofmann-personalleasing.de . unternehmermagazin 11/2002 . |
. I. K. Hofmann
Ingrid Hofmann
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