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Weiter auf Erfolgskurs

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Die Hoffmann-Holding, München, hat 1999 ihr bislang bestes Firmenergebnis erwirtschaftet. Das in Europa führende technische Vertriebsunternehmen für Qualitätswerkzeuge steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 4,5 % auf 470 Mio. DM. Moderne „E-Commerce“-Lösungen trugen ebenso wie konsequente Marktausrichtung und starke Kundenorientierung zum positiven Geschäftsverlauf bei. 1999 wurden im Firmenverbund München, Nürnberg und Oyten/Bremen 66 neue Arbeitsplätze geschaffen. Damit stieg die Zahl der Beschäftigten um 12,6 % auf 620 Mitarbeiter an. In der international aktiven Gruppe - ein Zusammenschluss der Hoffmann-Holding mit sechs selbständigen Vertriebsunternehmen - wuchs der Umsatz national um 7 % auf rund DM 750 Mio. DM. Das von 1.180 Beschäftigten erwirtschaftete Gruppen-Ergebnis drückt sich auch im hohen Pro-Kopf-Umsatz von 640.000 DM aus.

Das breite Sortiment umfasst 40.000 Qualitätswerkzeuge der Bereiche Zerspanen, Spannen, Messen, Schleifen und Trennen. Daneben werden Handwerkzeuge, Betriebseinrichtungen und Werkstattbedarf verkauft. Sämtliche Artikel sind zu 99 % sofort lieferbar. Diese Produktpalette aus einer Hand bedeutet Kostensenkung durch Konzentration. Kunden reduzieren ihre Prozesskosten durch Abnahme ihrer Lieferantenzahl, geringere eigene Lagerhaltung sowie kleineren Bestellaufwand und gewinnen dadurch Personalressourcen für wertschöpfende Tätigkeiten.

Die Top-Marke GARANT ist mit den Merkmalen neueste Technik, Top-Qualität und exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis bei über 8.500 Produkten aus allen Werkzeugbereichen positioniert. Die Hoffmann-Gruppe expandiert sehr erfolgreich in Europa und unterhält neuerdings auch in Österreich eigene Vertriebsaktivitäten.

www.hoffmann-werkzeuge.de

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unternehmermagazin 6/2000

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Hoffmann-Gruppe


Hoffmann - Vorstand

 

 

 
 

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Gute Spitzenposition

Die international agierende Hoffmann-Gruppe, München, blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Europas führendes technisches Vertriebsunternehmen für Qualitätswerkzeuge erzielte mit einem Umsatzplus von 20 % auf nunmehr 1,05 Mrd. DM sein bislang bestes Ergebnis. Bei derzeit über 1.500 Beschäftigten weist der stark expandierende Firmenverbund nach eigenen Angaben mit 700.000 DM einen der höchsten Pro-Kopf-Umsätze der Branche aus. Ursächlich für die hohen Zugewinne seien die allgemein gute Exportquote der deutschen Industrie, eine konsequente Marktausrichtung mit dementsprechender Kundenorientierung sowie die bewusste Intensivierung der internationalen Aktivitäten.

Durch den Aufbau eigener Vertriebswege und den Ausbau weiterer Lizenzpartnerschaften in relevanten europäischen Ländern könne in ganz Europa die auf dem Markt einmalige Lieferfähigkeit von über 98 % innerhalb von 24 bzw. 48 Stunden in Anspruch genommen werden. Zudem wurde im vergangenen Jahr kräftig investiert: Neben individuellen Intranetlösungen im B2B-Bereich besteht seit drei Monaten zusätzlich die Bestellmöglichkeit von rund 35.000 Qualitätswerkzeugen im Internet. Zum Sortiment gehören insbesondere die Spitzenprodukte der 450 weltweit führenden Hersteller. Die eigene Top-Marke GARANT umfasst über 8.500 Spitzenprodukte für die Bereiche Zerspanen, Spannen, Messen, Schleifen und Trennen sowie Handwerkzeuge und Betriebseinrichtungen. Auf ausgewählte Produktgruppen wird zehn Jahre Garantie gewährt.

www.hoffmann-werkzeuge.de

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unternehmermagazin 6/2001

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Hoffmann-Gruppe


Garant Schraubenschlüssel

 

 

     
 

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Stattliches Jahresergebnis

  

Die Hoffmann-Gruppe, München, nach eigener Aussage national führendes technische Vertriebsunternehmen für Qualitätswerkzeuge, erzielte 2001 einen Gesamt­umsatz von rund 531 Mio. Euro, der zu drei Viertel im Inland erwirtschaftet wurde. Stärkster Umsatzträger in Auslandsmärkten waren Spanien mit 90,5 Mio. Euro und die Schweiz. Mit diesem Resultat wurde das ehrgeizige Wachstumsziel von acht Prozent übertroffen. Der Firmenzusammenschluss von neun selbständigen deutschen und vier europäischen Lizenzpartnern zählt auch international zu den Marktführern. Als Systempartner für Qualitätswerkzeuge mit flächendeckendem, regionalen Service und der Exklusivmarke GARANT werden ca. 128.000 gewerbliche Kunden aus Industrie und Handwerk sowie Behörden bedient. 

Inhaberin Bärbl Hoffmann-Januschke und Bert Bleicher, Sprecher der Hoffmann-Gruppe, nennen als Erfolgsfaktoren ihres Hauses die hohe Leistungsbereitschaft der insgesamt rund 1.800 Mitarbeiter, die außergewöhnlich gute Lieferfähigkeit und die Bestellmöglichkeit über das Internet: Das gesamte Sortiment von rund 35.000 Qualitätswerkzeugen ist auch über individuelle Intranet-Lösungen oder via „World Wide Web“ orderbar. In Deutschland ist eine Lieferfähigkeit von 99 Prozent innerhalb von 24 Stunden garantiert.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde der Aktionsradius mit neuen Aktivitäten in der Türkei und in Ungarn erweitert. Der asiatische Raum wird aus Taiwan erschlossen. Die Internationalisierung soll sich 2002 mit Sondierungen in Italien, Skandinavien und Ost-Europa fortsetzen. Strategisches Ziel sei, europaweit die Nummer eins zu sein. Da das Geschäft sehr stark von den Konjunkturzyklen des verarbeitenden Gewerbes abhänge, könnten schwache Phasen in einzelnen Ländern durch andere Märkte ausgeglichen werden.

Partner der Hoffmann-Gruppe sind die in Belgien und in den Niederlanden tätige Gebo Werkzeuge GmbH, Essen, die in Luxemburg und Belgien tätige Bert Gödde u. Söhne KG, Köln, die in Tschechien aktive Hoffmann Nürnberg GmbH Qualitätswerkzeuge, die in Polen engagierte Hch. Perschmann GmbH, Braunschweig und Berlin, die Hoffmann GmbH, Bremen, die Oltrogge & Co., Bielefeld, die Adolf Pfeiffer GmbH, Mannheim und Karlsruhe, sowie die Willy Traub GmbH & Co., Göppingen. Ausländische Lizenzpartner sind Emilio de Azevedo Campos in Portugal, Merkur in Slowenien, SFS Produktions-Support Industrie-Werkzeuge in der Schweiz und die Ferreteria Unceta in Spanien.  

www.hoffmann-werkzeuge.de

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unternehmermagazin 1-2/2002

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Hoffmann-Gruppe


Hoffmann - NC Spiralbohrer

     
 

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Wachstum in Krisenzeiten

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Die Hoffmann-Gruppe, München, war im konjunkturell schwierigen Jahr 2002 besser als der Branchenschnitt: Der technische Systempartner für Qualitätswerkzeuge behauptete mit rund 500 Mio. Euro Umsatz bei 1.800 Mitarbeitern seine Führungsrolle in Deutschland und einen Spitzenplatz in Europa. Die Umsätze gingen gegenüber dem Vorjahr um 5,7 % zurück, während der Wettbewerb rund 12,5 % verlor. Der Firmenzusammenschluss aus neun selbständigen Partnern in Deutschland und weiteren Lizenzpartnern in Europa baute damit seine Marktanteile aus. Mit 129.000 aktiven Kunden aus den Bereichen Industrie, Handwerk und Behörden bleibt das Familienunternehmen auf Wachstumskurs. Gründe für den Neukundengewinn sieht der Werkzeughersteller in seinem flächendeckenden Serviceangebot mit hohem fachlichen Know-how sowie in seiner E-Business-Kompetenz. Gut drei Viertel ihres Umsatzes erwirtschaftete die Hoffmann-Gruppe 2002 in Deutschland.

Garant, die Exklusivmarke der Hoffmann-Gruppe, feiert in diesem Jahr 30-jähriges Jubiläum. Mit rund 150 Millionen Euro Umsatz ist Garant die erfolgreichste Werkzeugmarke der Gruppe. Allein auf den Bereich Zerspanung entfielen im vergangenen Jahr über 100 Mio. Euro Umsatz. In der deutschen »Zerspanungsliste« nimmt die Werkzeugmarke damit Platz drei ein. Die Marke wurde 1973 mit Garant Schneidewerkzeugen als Alternative zu den bekannten Herstellermarken im Zerspanungs-Bereich aus der Taufe gehoben. Dabei floss das Qualitätsversprechen in den Namen ein. Zehn Jahre nach Einführung der Marke präsentierte Hoffmann ein umfangreiches Garant Fräser-Programm.

Weitere Meilensteine waren 1994 die ISO 9001 Zertifizierung durch den TÜV sowie im Jahr 2001 die Bestätigung durch das VDA 6.4 Zertifikat. Das Sortiment umfasst ca. 10.000  Artikel aus der Zerspanungs- und Spanntechnik, Messtechnik, Schleif- und Trenntechnik, Handwerkzeuge und Betriebseinrichtungen. Seit kurzem bietet Garant eine neue Generation von Präzisionszangen an. Nach neuesten Erkenntnissen der Ergonomie und Arbeitssicherheit wurden 24 Zangen – von der Kombizange bis zur Elektronikzange – komplett überarbeitet. Für alle Zangen gilt: Die Arbeitssicherheit wird durch spielfreie und gleichzeitig leichtgängige Gelenke mit stabilem Niet erhöht. Die Schneiden und Greifbacken liegen stets exakt aufeinander: die Grundvoraussetzung für sicheres Greifen und Schneiden.

www.hoffmann-gruppe.de

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unternehmermagazin 7-8/2003

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Hoffmann-Gruppe


Hoffmann - Flachrundzange "Garant"--

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Hoffmann - VHM Fräser "Garant Diabolo"----

 

     
 

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Wachstum in Europa

Die Hoffmann Group, München, übertraf ihre Erwartungen. Mit 527,6 Mio. Euro stieg der Jahresumsatz zuletzt um knapp 7 %, wobei 2003 im Zeichen der weiteren internationalen Ausdehnung stand. Mit acht deutschen und zehn ausländischen Partnerunternehmen werden mittlerweile 28 Länder erschlossen. Neue Märkte kamen in Italien, Dänemark, Großbritannien, Russland, Finnland, Schweden, Norwegen, Estland, Lettland, Litauen und Weißrussland hinzu. im Zuge dieser Expansion stieg der Auslandsumsatz um über 25 % auf rund 146 Mio. Euro, während das Wachstum im deutschen Markt mit 1,2 % nur moderat verlief. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich europaweit von 1800 auf 1.883. Flächendecken betreut werden über inzwischen 143.000 aktive Kunden (Vorjahr: 129.000). 

Der mit rund 40.000 Artikeln auf über 1.200 Seiten branchenintern als "Werkzeug-Bibel" bekannte Katalog der Hoffmann Group, erschien erstmals in acht Sprachen und mit einer Auflage von 285.000 Exemplaren.

Als einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren gilt die hohe Service- und Beratungsqualität. Aus diesem Grund hat sich die Gruppe Anfang 2004 von ihrem Partner Adolf Pfeiffer GmbH, Mannheim und Karlsruhe, getrennt und die Betreuung der Regionen Baden, Rheinland-Pfalz und Saarland den Partnern Hoffmann GmbH und Gödde übertragen.

Auch bei der Markenstrategie gibt eine Neuerung. Neben der Exklusivmarke GARANT, die seit über 30 Jahren als Top-Qualitätsmarke existiert, vermarktet die Hoffmann Group nun auch Werkzeuge ihrer Handelsmarke HOLEX, die bisher ausschließlich in der Zerspanung eingesetzt wurde, in sämtlichen Produktbereichen. Die HOLEX-Produkte sind die richtige Wahl, wenn bei Industriewerkzeugen ein günstiger Preis bei guter Qualität gefordert ist. Komplettiert wird das Katalogprogramm mit Markenartikeln rund 500 führender Werkzeug-Hersteller weltweit. Mit dieser Markenstrategie und einem kompromisslosen Qualitätsanspruch will der europaweite Marktführer im technischen Vertrieb von Qualitätswerkzeugen auch 2004 mit fünfprozentigen Zuwächsen beenden. Bert Bleicher, der Sprecher des Familienunternehmens, strebt Umsätze von 555 Mio. Euro an.

www.hoffmann-gruppe.de

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unternehmermagazin 6/2004

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Hoffmann-Gruppe


"Garant" Octo Planfräser--

 

Testcenter für Qualitätswerkzeug----

 

     
 

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75 Jahre

Die 1933 von Josef Horlemann gegründete und heute von den Brüdern Josef und Peter Horlemann geführte Horlemann Unternehmensgruppe, Uedem, beging ihr 75-jähriges Jubiläum. Zunächst als Ein-Mann-Betrieb errichtet, entwickelte sich das Unternehmen zu einer namhaften Größe im Energieversorgungsbereich.
Die Unternehmensgruppe besteht aus sechs Teilgesellschaften an den Standorten Uedem und Herzfelde (Berlin), die traditionell auf die Prozess-Steuerung in der Kies-, Lebensmittel- und Chemie-Industrie spezialisiert sind. In den 70er Jahren wurde die Elektrobausparte eröffnet, die mit dem Freileitungs-, Kabel- und Stationsbau bis heute sehr wichtig ist. 550 Mitarbeiter, davon 40 Auszubildende, haben 2007 Umsätze von 75 Mio. Euro erwirtschaftet. Zu den Leistungsschwerpunkten gehören die komplette Energieversorgung (Gas, Wasser, Strom, Telekommunikation) sowie seit geraumer Zeit die mobile Energieversorgung und die Erschließung regenerativer Energien. Zu den Kunden zählen Energieversorger, die Nahrungsmittelindustrie sowie auch Kieswerke und die chemische Industrie.
Zu den Stärken des Firmenverbunds gehört die Bündelung der verschiedenen Kompetenzen zu komplexen Projekten. In diesem Sinne hat Horlemann den Auftritt von Papst Benedikt XVI. beim Weltjugendtag 2005 mit Energie versorgt. Weitere Mobilstromaufträge bestanden für mehrere Stadien während der Fußball-WM 2006.

www.horlemann.de

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unternehmermagazin 9/2008

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Horlemann


Josef und Peter Horlemann (v.l.)

 

 

     
 

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Vielseitige Ambitionen

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Die Hoyer-Gruppe, Hamburg, hat ihre Marktposition im letzten Geschäftsjahr trotz angespannter Lage auf den internationalen Märkten gefestigt, legt nun jedoch ein Konsolidierungsjahr ein. Der Umsatz stieg um 16,16 % auf 1,23 Mrd. DM.. Die Mitarbeiterzahl wuchs von 2.950 auf 3.600 an. Allerdings wurde das angestrebte Ergebnis insbesondere wegen hoher Investitionen und anhaltenden Kostendrucks nicht erreicht. Vor diesem Hintergrund geht die Investitionssumme einstweilen von 121 Mio. DM auf  60 Mio. DM zurück.

Nennenswert ausgebaut wird vor allem die Schienenlogistik. Die Neustrukturierung dieser Aktivitäten in der HOYER RAILSERV GmbH, Hamburg, hat zur Aufnahme des ersten privaten Mischzugverkehrs zwischen Köln und Hamburg geführt. Die bereits seit Jahren bewährte Zusammenarbeit mit der BASF AG und anderen Partnern wurde im Frühjahr in das Joint Venture »Rail4Chem« eingebracht. Das Unternehmen will Güter in großen Mengen über lange Distanzen auf dem Schienenwege transportieren.

Das private Eisenbahnunternehmen hat nun auch erstmals einen Container-Ganzzug zwischen Bremerhaven und dem Chemiedreieck Schkopau, Leuna, Bitterfeld fest etabliert. In Zusammenarbeit mit der Bremischen Hafenvertretung, Berlin, verbindet dieser Shuttle regelmäßig die Containerterminals CT I und CT II in Bremerhaven mit der Chemieregion Halle/Leipzig. Der Zug verkehrt einmal wöchentlich. Ziel ist, die Stationen Hamburg-Waltershof sowie den Chemiestandort Schwarzheide und die Binnenhäfen Riesa und Dresden bei Bedarf mit einzubinden. Gefahren wird der Zug mit 21 x 90 FT Containertragwaggons mit einer Nutzlast von je 105 Tonnen. Die Niederlassung in Schkopau bietet auch die Gestellung der Container zu den entsprechenden Ent- und Beladeplätzen im Raum Sachsen Anhalt, Sachsen und Thüringen an und offeriert zusätzlich das komplette Container-Handling in eigenem Depot, mit Vorrichtungen, um Container zu reinigen, oder um kleinere Reparaturen vorzunehmen.

Der Neubau des Logistikzentrums in Dormagen ist ebenfalls mit Schienenanbindung an das Netz des Kombi-Verkehrs ausgelegt. Das Zentrum bietet ein breites Dienstleistungsspektrum für alle Branchen und Anlagen auf dem modernsten Stand der Technik an. Vorhanden sind unter anderen ein Containerdepot, ein Gefahrgutlager, Werkstätten für Tankcontainer und LKW sowie eine Tankstelle. Produkte aus der Chemie, der Lebensmittel- und Gasindustrie können hier umgeschlagen werden.

In der Lebensmittellogistik wurde in die Verbesserung der IT-Technik investiert. Alle Fahrzeuge werden heute durch Satellitenfunk überwacht. Dieses Engagement wurde durch ein Joint Venture mit der Hammelmann Transport GmbH gestärkt, das mit 45 Mio. DM Umsatz gestartet ist. Für flüssige und pulverisierte Lebensmittel wird das paneuropäische Transportnetz erweitert.

Die Beteiligung an der Fachspedition Wimmer Transportdienst GmbH, Altenmarkt, wird in den Geschäftsbereich Gas unter der neuen Marke HOYER GASLOG integriert. Das Unternehmen entwickelt neue Konzepte für das Handling und den Transport von Luftgasen auf Europäischer Ebene, die das Flottenmanagement, die Finanzierung und Wartung des Equipments sowie die eigentlichen Transporte umfassen.

HOYER wird sein Engagement im E-Business intensivieren. Der Ansatz bezieht sich auf die »Connectivity«, internetbasierte Informations- und Kommunikationstechnologien zur Planung, Steuerung und Begleitung logistischer Prozesse. Daneben sind strukturverbessernde Maßnahmen wie ein zentrales Dispositions-System zur optimalen Auslastung der Fahrzeugflotte geplant. Die Zusammenarbeit sämtlicher Regionen soll untereinander verbessert werden. Insgesamt wird sich das Geschäft noch stärker auf die Kernkompetenzen konzentrieren.

www.hoyer-group.com  

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unternehmermagazin 10/2001

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Hoyer-Gruppe


  Thomas Hoyer

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Die Hoyer Railserv GmbH (HRS)

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Beladung eines Tankzuges 

 

 

     
 

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Neue Lokomotiven

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Die Hoyer Railserv GmbH (HRS), Hamburg, hat ihren Fuhrpark mit zwei neuen, leistungsfähigen Drehgestell-Lokomotiven der Baureihe BR 185 des Herstellers Bombardier modernisiert, die auf der erfolgreichen Baureihe BR 145 basieren.

Die beiden Loks sind mit einer Anfahrzugkraft von 300 kN und einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h universell und wirtschaftlich im Güter- und Personenverkehr einsetzbar und können außerdem im europäischen Ausland Strecken bedienen, da sie sowohl für eine Fahrdrahtspannung von 15 kV, 16 2/3 Hz als auch für 25 kV, 50 Hz ausgerüstet sind. Hoyer sieht gerade auf den langen Strecken zwischen Hamburg und Köln bzw. Dormagen Gelegenheit, die Leistungskraft unter Beachtung ökologischer Maßstäbe zu nutzen, da die Drehstromtechnik dafür sorge, dass die verbrauchte Bremsenergie in das Stromnetz zurückgespeist werde. Das spare Kosten und sei vorteilhaft für das Klima.

www.hoyer-group.com  

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unternehmermagazin 3/2002 

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Hoyer-Gruppe


Hoyer - Tankzug mit Auslaufstützen

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Nachruf

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Walter Bruno Hoyer, Gründer der Hoyer-Gruppe, Hamburg, ist im Dezember 2002 im Alter von 88 Jahren verstorben. Das 1934 von ihm als Neunzehnjährigen ins Leben gerufene Kraftfuhrunternehmen begann mit nur zwei Fahrzeugen und fing 1946, in der »Stunde Null«, noch einmal von vorne an. Nach Übernahme des Firmenmantels seines Vaters, der sich in der norddeutschen Milchwirtschaft einen guten Namen erworben hatte, entstand die »Bruno Hoyer internationale Fachspedition«. 

Nach 45 Jahren an der Spitze des Familienunternehmens, die der prototypische hanseatische Kaufmann und »Fuhrherr von echtem Schrot und Korn« mit preußischer Pflichtauffassung, sicheren Entscheidungen, Liberalität, Toleranz und unternehmerischem Geschick prägte, ging die Leitung der Geschäfte im Juli 1991 an seinen Sohn Thomas über. Es war der Wunsch Walter Bruno Hoyers, die beständig wachsende Firmengruppe in seinem Geiste als unabhängiges Familienunternehmen weiterzuführen und auszubauen. In diesem Sinne blieb er auch im Ruhestand mit Rat und Tat präsent. Der führende Branchenvertreter gehört heute mit 4.000 Mitarbeitern, über 10.000 Tankcontainern, 2.500 Straßenfahrzeugen und zahlreichen Logistikanlagen zu den bedeutenden Bulk-Logistikdienstleistern. Zu beklagen ist der Verlust eines geborenen Vorbilds. 

www.hoyer-group.de 

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unternehmermagazin 12/2002 

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Hoyer-Gruppe


Walter Hoyer

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Starker Wachstumskurs

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Die HOYER-Gruppe, Hamburg, hat ihren Wachstumskurs trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen 2005 fortgesetzt. Der Umsatz stieg um 11 % von 730 Mio. auf 811 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss von 23,2 Mio. Euro stellt das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte dar, war allerdings von positiven Einmaleffekten geprägt. Der Eigenkapitalzuwachs stärkt die ohnehin hohe wirtschaftliche Solidität.

Auf der Kostenseite war 2005 schwierig, da die Einstandspreise für Diesel um bis zu 20 % stiegen, während sich die Seefrachtraten im Überseeverkehr teilweise verdoppelten. Dadurch spiegelt sich die Umsatzdynamik nicht im Ergebnis wider. Die Investitionen legten auf 29,5 Mio. Euro zu. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs weltweit auf 4.631.

Die Business Unit CHEMILOG ist Logistikpartner der chemischen Industrie für flüssige, schütt- und rieselfähige Produkte. Bewegt werden gefährliche und nicht gefährliche Chemikalien. Die Position auf dem europäischen Logistikmarkt wurde bei hoher Auslastung ausgebaut, wobei die Integration neuer Aktivitäten im Sinne von »Fullservice« im Zentrum stand. Immer häufiger wurde das Flottenmanagement kundeneigener Container übernommen.

Die Business Unit PETROLOG bündelt die globalen Aktivitäten der HOYER-Gruppe in der Petrochemie. Schwerpunkt ist die Versorgung von Tankstellen in ganz Europa. Hier wurden die Marktanteile trotz grundsätzlich rückläufiger Volumina erhöht. Während die großen Mineralölgesellschaften zusätzlich Mengen an kleinere Konkurrenten verloren, war Hoyer vermehrt für diese neue Zielgruppe aktiv. Daneben wurde ein Auftrag über 25 Mio. Euro Umsatz jährlich mit einer Flotte von 100 Fahrzeugen für einen großen deutschen Mineralölkonzern akquiriert.

HOYER FOODLOG bietet Industrie und Handel Logistikkonzepte für hochwertige, flüssige Lebensmittelprodukte an. Die Unit baute ihre Geschäftsbasis in Osteuropa stark aus und wuchs 2005 deutlich besser als der Markt, wobei die Ausweitung organisch, also ohne Zukäufe, erfolgte. Besonders erfolgreich stellten sich die nationalen und internationalen Tankbiertransporte dar. Durch Zusammenarbeit mit der Transportfirma TORWESTEN, Essen, entstand nun europaweit die größte Auflieger- und Containerflotte für den Tankbiertransport. Die Stärke in dieser Sparte unterstreicht ein selbst entwickelter Tankcontainer, der Biertransporte von 294 hl europaweit ohne Qualitätsverluste erlaubt.

Die Business Unit GASLOG erarbeitet in enger Kooperation mit Kunden aus der weltweiten Gasindustrie Konzepte, die weit über Transportdienstleistungen hinausgehen. Das Geschäftsvolumen wurde vor allem in England und Osteuropa deutlich ausgebaut. Neue Verträge dokumentieren mit Laufzeiten von fünf Jahren das Vertrauen, das HOYER in diesem Markt genießt. Die Investitionen in anspruchsvolles Equipment wurden fortgesetzt, so etwa in neue Container für den Transport von Helium, deren Stückpreis über 500.000 Euro liegt. In diesem Segment zählt HOYER GASLOG heute zu den Weltmarktführern.

Die Business Unit TECHLOG verbindet Logistik und Unternehmensberatung.

Dazu gehören das Abfüllen, »Blending«, Lagern oder Umschlagen sowie technische Dienstleistungen in Werkstätten und Depots. 2005 zeichnete ein gemischtes Bild. Gute Ergebnisse im erweiterten Dienstleistungsbereich der »Intermediate Bulk Container«-Logistik wurden durch Verlustbringer im Reinigungs- und Werkstattgeschäft reduziert. Die Silo-Lageraktivitäten erfüllten die Renditeerwartungen nur zum Teil. Einen Meilenstein stellte der Ausbau des Standorts Schkopau dar, an dem für rund 10 Mio. Euro ein leistungsfähiges Terminal mit hochmodernem Portalkran entstand, der für Anbindung vor allem nach Osteuropa sorgt und den Chemiestandort zum »Gateway East« werden lässt. Mit »cotac« wurde eine neue Marke für Reinigungsanlagen, Werkstätten und Depots etabliert. Damit ist im europäischen Netzwerk ein einheitliches Leistungsspektrum mit höchsten Sicherheitsstandards, homogener Preisstruktur und einheitlicher Administration realisiert.

Die Business Unit HOYER GLOBAL TRANSPORT verantwortet als zweitgrößter Tankcontainer-Operator weltweit die Übersee-Aktivitäten der HOYER-Gruppe. Bei einem Umsatzplus von über 20 % wird die Flotte von über 9.000 Einheiten stetig erweitert. Große Transportpakete global agierender Kunden sichern weiteres Wachstum.

Die Prognosen für die Gruppe sind 2006 ebenfalls positiv. Die gute Auslastung der »Business Units« sorgt für verbesserte Deckungsbeiträge. Das Kostensenkungsprogramm greift. Abweichungen durch die weiter unter Druck stehenden Margen werden durch Neugeschäfte kompensiert. Gute Entwicklungen in Skandinavien und bei den Terminalbetrieben runden das Bild ab. Investitionen sind in der Größenordnung von 53 Mio. Euro vorgesehen. Bei bereits über 15.000 eigenen Tankcontainern sind Zukäufe weiterer 1.400 Einheiten geplant.

Im Herbst hat HOYER das Führungsteam verstärkt und den Generationswechsel eingeleitet. Ortwin Nast (47) wurde als erster externer CEO berufen. Thomas Hoyer (55) übernahm in Anlehnung an das britische »Chairman-Modell« den Vorsitz des Beirats und der Gesellschafterversammlung. Sein Augenmerk gilt der Beibehaltung der Kultur des Familienunternehmens.         

www.hoyer-group.com  

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unternehmermagazin 7-8/2006 

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Hoyer-Gruppe


Thomas Hoyer

   

Tankcontainer mit Heiz- und Kühlsystem

 

Tankzüge

 

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Weltweite Geschäfte und AdBlue-Audit

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Die 1946 von Walter Hoyer als Einzelfirma gegründete HOYER GmbH Internationale Fachspedition, Hamburg, ist als führender Bulk-Logistikdienstleister globaler Partner der Chemie-, Gas-, Mineralöl- und Lebensmittelindustrie. Das Familienunternehmen ist in über 87 Ländern tätig, setzte 2009 mit 5.400 Mitarbeitern rund 860 Mio. Euro um und hat nun als erster Distributor weltweit das AdBlue-Audit-Programm des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) absolviert. »AdBlue«, ein Harnsäure-Additiv, reduziert in SCR-Katalysatoren giftige Stickoxide, die das Abgas von Dieselfahrzeugen belasten. Mit dieser modernen Technologie erfüllen Nutzfahrzeuge die Euro-5-Norm.
Bei Hoyer wurde die »AdBlue«-Distributionskette von der Herstellung bis zur Abgabe an der Tankstelle und zur Abfüllung in kleinere Gebinde für den Endgebrauch laut ISO-Norm 22241 zertifiziert, wobei die hohen Anforderungen der Norm sogar übertroffen werden. Um die absolute Reinheit der Transportbehälter zu gewährleisten, sind alle Einheiten »Dedicated AdBlue only«, werden also nur für dieses Produkt benutzt. Die gleichbleibende Qualität ist elementare Voraussetzung für den einwandfreien Betrieb des SCR-Katalysators. Hoyer ist seit der Einführung von »AdBlue« im Jahr 2005 in diesem wachsenden Geschäftsfeld aktiv. Während es anfangs nur einen Transport im Monat gab, liegt das Jahresvolumen heute bei 100.000 Tonnen.
Zum Einsatz kommen über 40 Spezial-fahrzeuge aus Tankcontainern mit Schwallwänden und einem im Chassis verbauten voll geeichten Mengenabgabesystem sowie Sattelaufliegern, wobei sowohl für die Produzenten direkt als auch für die Vertriebspartner gearbeitet wird. Eine Einheit beliefert bis zu zwölf Kunden.
Neuer Teil der Hoyer-Gruppe ist das niederländische Unternehmen ELD (»European Liquid Drumming«) B.V., Oosterhout, das kürzlich komplett übernommen wurde, nachdem bereits seit 2002 ein 50:50 »Joint Venture« mit der niederländischen Peterson-Gruppe bestand. Das Angebotsspektrum von ELD umfasst verschiedene Logistikdienstleistungen für flüssige Güter. Dazu gehören das Abfüllen, Verpacken und der Versand für gefährliche (Klassen 3, 6.1, 8 und 9) und für nicht gefährliche Güter.
In den modernen Anlagen wird in »Intermediate Bulk Container« (IBC), in Fässer und Kleingebinde abgefüllt, um sie einzeln oder palettiert zu versenden. Für Fässer stehen Lagerhallen mit Kapazitäten für 12.000 Einheiten zur Verfügung. Außerdem wird »Blending« für flüssige Chemikalien angeboten, die auf Kundenwunsch von einem Liter bis zu tausend Litern abgefüllt werden. Insgesamt verfügt ELD über sechs Abfüllstraßen, zwei davon ausschließlich für IBC. Auf der Abnehmerseite stehen die namhaften Chemiekonzerne Europas. 30 Mitarbeiter haben 2009 einen Umsatz von rund 5 Mio. EUR erwirtschaftet. Durch die vollständige Übernahme von ELD ergänzt Hoyer sein Service-Portfolio logistischer Dienstleistungen im Großraum Benelux.      

www.hoyer-group.com  

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unternehmermagazin 3/2010 

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Hoyer-Gruppe


"Intermediate Bulk Container" (IBC)

   

Chemielogistik, Gefahrgut-Tankcontainer

 

 

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