KW 26 | Mehr wäre mehr gewesen

Abstimmung über den Ausbau des Münchner Flughafens

„Laptop und Lederhose“: Auf diese Formel hatte Bundespräsident Roman Herzog einst den Wandel Bayerns vom Agrarland zum High-Tech-Standort  gebracht. Die Lederhose wird in Bayern heute noch getragen, auch junge Menschen sprechen Mundart und zeigen sich in Tracht. Das eigene Kul­tur­gut wie der traditionelle Biergarten wird geschätzt. Das Wort Heimat klingt hier nicht nach Spießig­keit. Zugleich… Weiterlesen »

KW 25 | Riskante Kommerzialisierung

Ein besorgniserregender Börsengang

Es ist paradox: Facebook, ein Inbegriff von Unternehmertum in unserem Zeitalter der Bits und Bytes, kün­digt kurz nach sei­nem holprigen „Going public“ an, von der computergestützten Nasdaq an die tra­­di­tions­reiche New York Stock Exchange wechseln zu wollen. Das Vertrauen des Social-Net­work-Gi­ganten in die Steue­rung des Handels seiner Aktien durch Software war offenbar schnell er­schüt­tert. Jetzt… Weiterlesen »

KW 24 | Brot und Spiele

Politik und Fußball im Zeichen der Krise

Die schon von den römischen Kaisern praktizierte Strategie, das Volk durch Megaevents von ökonomischen und politischen Problemen abzulenken, ist nach 2.000 Jahren aktueller denn je. Auch wenn die heutigen Staatsmänner und Staatsfrauen die „Spiele“ nicht mehr selbst ausrichten wie einst die Cäsaren, so verstehen sie doch die Zeiten, in denen der Fußball in Europa rollt,… Weiterlesen »

KW 23 | Wachsende Einflussnahme

Vertiefung der Europäischen Integration ohne legitimierte Beschlüsse

Wir wissen nicht genau, ob die Bundeskanzlerin ein Referendum der Griechen über den Verbleib im Euroraum vorgeschlagen hat. Sie bestreitet das, andere behaupten es. Finanzminister Schäuble be­strei­tet hingegen nicht, dass er anlässlich der Neuwahlen in Griechenland gemahnt hat, den Men­schen dort dürften keine falschen Versprechen gemacht werden. Statt dessen sei ihnen die schmerz­liche Realität zu… Weiterlesen »