Das erste Editorial

Immer wieder ist von Mitgliedern der Wunsch geäußert worden, den Gedankenaustausch, der sich auf unseren Arbeitstagungen in den Diskussionen ergeben hat, fortzuführen und dem Unternehmer praktische Beispiele aus dem betrieblichen Geschehen zu zeigen. Jeder Unternehmer hat insbesondere auf dem sozial-politischen Gebiete bestimmte Neuerungen oder Methoden eingeführt, um das Betriebsklima zu verbessern, die menschlichen Beziehungen zu aktivieren und die Belegschaft zu unterrichten. Bei der Individualität der Betriebe gibt es hierfür keine allgemeingültigen Mittel oder Methoden. Jeder Unternehmer muss mehr oder weniger seinen eigenen Weg gehen, aber er möchte wissen, was andere getan haben und was sich in seinem Betrieb verwirklichen lässt.

»Die Aussprache«, deren erste Nummer Ihnen hiermit übergeben wird, soll dazu dienen, solche Beispiele zu bringen. Tatsachen des betrieblichen Geschehens sollen in einem größeren Kreis bekannt gemacht und Erfahrungen ausgetauscht werden. Was aus diesen Blättern wird, hängt letzten Endes davon ab, dass die Unternehmer sich zur Mitarbeit bereit finden. Die Arbeitsgemeinschaft erhofft daher von ihren Mitgliedern, dass sie uns Tatsachenmaterial über das betriebliche Geschehen zur Verfügung stellen.

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft fordert die Mitglieder auf, der Geschäftsstelle laufend das Material zur Verfügung zu stellen, das sich zur Bekanntgabe eignet. Sie selber werden den größten Nutzen daraus ziehen. Nur so können diese Blätter das werden, was jeder sucht: Ein Ausspracheorgan für den Unternehmer.