Ritter GmbH & Co. KG

75 Jahre im Quadrat

Die 1912 von den Eheleuten Alfred und Clara Ritter in Bad Cannstatt als Schokoladen- und Zuckerwarenfabrik gegründete Alfred Ritter GmbH & Co. KG, Waldenbuch, feiert 95-jähriges Bestehen sowie 75 Jahre Schokolade im Quadrat. Das legendäre Jackentaschenformat von »Ritter’s Sportschokolade« wurde 1932 erfunden.

2006 erwirtschaftete das Familienunternehmen, dass je hälftig den Gründerenkeln und Geschwistern Alfred T. Ritter und Marli Hoppe-Ritter gehört, in 70 Ländern mit 800 Mitarbeitern 280 Mio. Euro Umsatz. Ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 1,4 %, der im Zeichen überproportionalen Auslandswachstums jedoch geringer ausfiel als das Minus des deutschen Tafelschokoladen-Marktes, der zuletzt 4 % verlor. Über 30 % des Umsatzes wurden im internationalen Geschäft erzielt. In Russland gelang es in nur fünf Jahren, mit einem Anteil von 5,3 % die Nummer sieben im nationalen Markt zu werden. Produziert wird ausschließlich am Stammsitz sowie seit 2004 in Moskau.

Die fünf Sortimentsbereiche umfassen das in 21 Sorten erhältliche 100-Gramm-Quadrat, seit Herbst 2006 das 250-Gramm-Quadrat in den vier beliebtesten deutschen Geschmacksrichtungen Joghurt, Nugat, Alpenmilch und Voll-Nuss sowie die Ritter Sport Mini als 9er- und 12er-Tray. Nachdem man bereits 1960 entschieden hatte, auf Langtafeln, Pralinen und Saisonhohlkörper zu verzichten, werden seit 2004 mit Schokowürfeln in sechs Sorten wieder erfolgreich Sonderformen produziert.

Im ersten Quartal 2007 lag Ritter Sport beim Produzenten-Ranking im Hinblick auf 100-Gramm-Tafeln hinter Milka und vor Lindt auf Platz zwei. 2008 sollen 5 Mio. Euro in den Ausbau des Standorts Waldenbuch investiert werden. Bereits in Betrieb genommen wurde eine neue Mischerei, die aus Kakaomasse, Milchpulver und Zucker die sogenannte Grundmasse erzeugt. Aktuelle neue Geschmacksrichtungen sind Ritter Sport Voll-Erdnuss (100 g Tafeln) sowie Stracciatella und Zitronencreme bei den Schokowürfeln.

Alfred T. Ritter, der Anfang 2006 die Geschäftsleitung übernahm, setzt sich für »Corporate Social Responsibility« ein, was sich unter anderem im Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen zeigt. Die Umweltverantwortung des Unternehmens ist im nachhaltigen Wirtschaften erkennbar.

www.ritter-sport.de