Stihl AG & Co. KG

80 Jahre Tradition

Die 1926 aus der A. Stihl Maschinenfabrik hervorgegangene Andreas Stihl AG & Co. KG, Waiblingen, begeht ihr 80-jähriges Firmenjubiläum. In der weltweit aktiven Unternehmensgruppe sind 9.000 Mitarbeiter (plus 9 %) beschäftigt, die 2005 einen Umsatz von 1,8 Mrd. (plus 11,8 %) Euro erwirtschafteten. Das Investitionsvolumen in Sachanlagen und immaterielle Anlagewerte belief sich in der Gruppe auf 132,6 Mio. Euro (2004: 114,2 Mio. Euro). Davon entfielen 34 % auf das Stammhaus und 66 % auf die verbundenen Unternehmen im In- und Ausland. Hans Peter Stihl, persönlich haftender Gesellschafter und Sohn von Firmengründer Andreas Stihl, zog sich 2002 aus dem operativen Geschäft zurück und  ist heute Vorsitzender des Beirats der Stihl Holding AG & Co. KG.

Das als Zweimannbetrieb in Stuttgart gegründete Familienunternehmen exportierte bereits Anfang der 30er Jahre Benzinmotorsägen nach Russland und Amerika. Mittlerweile decken über 32 Vertriebsgesellschaften weltweit mehr als 90 % des Umsatzes ab. Dabei werden über 88 % der Erlöse außerhalb des deutschen Markts erzielt. Bereits in den frühen 70er Jahren wurde mit dem Aufbau eines internationalen Fertigungsverbunds begonnen. Dazu zählten die Eröffnung einer Produktion in Brasilien (1973) sowie neue Standorte in den USA und in der Schweiz (1974). Schon damals gaben die vergleichsweise besseren Standortbedingungen den Ausschlag dafür, die Sägekettenproduktion in die Schweiz zu verlagern.

Heute produziert die Unternehmensgruppe, die mit 35.000 Fachhändlern und 120 Importeuren auf allen Kontinenten zusammenarbeitet und ihre Produkte in 160 Länder vertreibt, an neun Standorten in sechs Ländern, außer den genannten auch in Österreich und China. Hier fand im September 2005 der Spatenstich für das neue Werk in Quingdao statt. Dabei handelt es sich um eine 100-%ige Tochter unter deutscher Leitung.

Die Produkteigenschaften und -variationen haben sich seit Herstellung der ersten Benzinmotorsäge im Jahr 1929 naturgemäß ständig weiterentwickelt. Die seinerzeitige Zweimannsäge »Stihl’s Baumfällmaschine Typ A« wog noch 46 kg bei einer Leistung von 6 PS, während das aktuelle Spitzenmodell »MS 880« für die Starkholzernte nur noch 9,9 kg wiegt. Weltweit finden sich über 1.000 Patente mehrheitlich in der Serienproduktion wieder. Kernprodukte sind Motorsensen, Trennschleifen, Blasgeräte und andere Motorgeräte für die Landschaftspflege. Wichtigster Umsatzträger bleiben nach wie vor Benzinmotorsägen. Seit der 1992 erfolgten Übernahme des österreichischen Herstellers »Viking Gartengeräte« vertreibt Stihl auch Rasenmäher, Häcksler und elektrische Heckenscheren. m

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