Schmitz-Werke GmbH & Co.

Viele neue Produkte

Die Schmitz-Werke Gruppe, Emsdetten, haben ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2004 konsolidiert um 3 % auf 105,5 Mio. € gesteigert. Zur Unternehmensgruppe gehören nach wie vor zwölf Gesellschaften, von denen neun konsolidiert sind. Die Investitionssumme von rund 3,8 Mio. € lag leicht über dem Vorjahresniveau. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich von 738 auf 795. Davon waren bei Auslands-Tochtergesellschaften 77 Mitarbeiter (Vorjahr: 64) beschäftigt. Der Export-Anteil des Konzernumsatzes erhöhte sich von 37,8 auf 40,3 %.

Die zuletzt mit »markilux«-Markisen erzielten Erfolge waren nur schwer zu übertreffen. Dennoch kam eine kleine Zuwachsrate zustande, die auf technischen Zusatzinnovationen beruhte. Zudem wurde die Palette der Markisenkollektionen erweitert.

»swela« Freilufttextilien haben die Neueinführungen der Markisenstoffe (»swela sunsilk«) sowie die besonders für Objekte geeignete transparente Sonnenschutzstoffe (»swela transolair«) mit gutem Umsatzwachstum bestanden, obwohl der Markt nach wie vor preislich stark umkämpft ist.

»drapilux« Vorhang- und Gardinenstoffe haben mit »drapilux air« und »drapilux bioaktiv« zwei neue vielversprechende Produkte eingeführt, obwohl beide die Umsatzerwartungen nicht ganz erfüllen konnten. Dennoch hat das Tochterunternehmen drapilux GmbH, Emsdetten, in einem rückläufigen Markt kleine Zuwächse erreicht. Erwartet wird, dass mit den neuen Produkten, die verstärkt in Krankenhäusern, Kliniken und Pflegeheimen vermarktet werden, künftig größere Gewinne möglich sind.

Die Schmitz-Werke zeigen sich mit dem Jahresergebnis 2004 zufrieden, obwohl die hoch gesteckten Jahresziele nicht erreicht wurden. Der Umsatz ging um 1,9 % zurück, da Pippig & Reichel nicht mehr ausgewiesen werden kann. Das laufende Geschäftsjahr 2005 wird positiv gesehen, obwohl der Export durch den niedrigen US-Dollar leidet und die geringe Zunahme der Kaufkraft in Euroland die Erwartungen moderat hält. Etliche neue Produkte befinden sich jedoch erst in der Markteinführungsphase, so dass mit verhaltenem Wachstum gerechnet wird.

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