Trumpf GmbH & Co. KG

Neue Arbeitsplätze

Die Trumpf-Gruppe, Ditzingen, im Bereich industrieller Laser und Lasersysteme Technologie- und Weltmarktführer, erlebt weiteres Wachstum in allen vier Geschäftsbereichen und erzielte im Geschäftsjahr 2002/2003 einen konsolidierten Umsatz von 1,19 Mrd. Euro (+ 2,4 %). Angesichts der widrigen globalen Rahmenbedingungen sowie weltweit rückläufiger Ausrüstungsinvestitionen wertete Prof. Dr. h.c. Berthold Leibinger, Vorsitzender der Geschäftsführung, die Zahlen als außerordentlichen Erfolg. Der Laserbereich erzielte deutliche Steigerungen. Die Sparte Elektronik/Medizintechnik wuchs überdurchschnittlich. Auch die Elektrowerkzeuge verzeichneten Zuwächse, während sich die Werkzeugmaschinen auf Vorjahreshöhe bewegten.

Umsätze und Auftragseingänge wurden vom Auslandsgeschäft gestützt. Im Zeichen weltweit gedämpfter Ausrüstungsinvestitionen zeigten sich nur die asiatischen Märkte sowie Mittel- und Osteuropa dynamisch. Die in Deutschland besonders ausgeprägte Nachfrageschwäche wurde durch das Vordringen des Lasers in der Automobilindustrie gemildert. Die Stärke des Euro wirkte sich auf Umsatz und Ergebnis in Nordamerika aus. Der Auslandsanteil am Konzernumsatz stieg auf 66 %.

Das Vorsteuerergebnis stieg um 8,1 % auf 91 Mio. Euro. Die Umsatzrendite lag bei 7,6 %. Der Konzernjahresüberschuss blieb hingegen mit 47 Mio. Euro um 14 % hinter dem Vorjahreswert zurück, wobei dieser Rückgang wesentlich durch eine steuerliche Betriebsprüfung bedingt war. Der Cash-flow bewegte sich mit 90 Mio. Euro auf Vorjahreshöhe. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 44,2 %. Trumpf verfügt damit über genügend Kapital und Liquidität, um Wachstumschancen aktiv wahrzunehmen.

Vor dem Hintergrund dieser positiven Entwicklung entstanden im Berichtsjahr 203 neue Arbeitsplätze. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich um 3,7 % auf 5.764, von denen 3.757 Menschen (+2,9 %) in Deutschland und 2.007 (+ 5 %) im Ausland beschäftigt sind.

In F&E wurde mit 89 Mio. Euro 25 % mehr als im Vorjahr investiert. Die Forschungs- und Entwicklungsquote stieg auf 7,4 %. Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände lagen bei 72 Mio. Euro (+12 %). Hier stand der Ausbau von Vertriebs- und Servicezentren im Vordergrund.

Im laufenden Geschäftsjahr ist Wachstum in allen Geschäftsbereichen und in allen großen Märkten geplant. Die Zielgröße liegt deutlich über 1,2 Mrd. Euro, was einem Plus von 6 bis 8 % entspricht. Das Ergebnis soll ebenfalls steigen. Mit 40 Tochtergesellschaften und Niederlassungen ist die Gruppe fast überall in Europa, in Nord- und Südamerika sowie in Asien vertreten. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, Frankreich, Österreich, in der Schweiz, in Taiwan und in den USA.

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