WeberHaus GmbH & Co. KG

Marktposition behauptet

Die WeberHaus GmbH & Co. KG, Rheinau-Linx, trotzt der rückläufigen Branchenkonjunktur. Die Auslastung der beiden Produktsstandorte Rheinau-Linx und Wenden im Sauerland ist mit einem Auftragsbestand über derzeit acht Monate für 2003 gesichert. 2002 erwirtschaftete das Hausbauunternehmen mit 782 errichteten Einheiten einen Umsatz von 147 Mio. EUR, ein Minus von 6,3 % im Vorjahresvergleich. Als Grund wird die allgemeine Flaute im Bausektor genannt, die sich unter anderem an zuletzt drastisch gesunkenen Baugenehmigungen zeigt. Nach dem bereits erfolgten Abbau von Überkapazitäten wird 2003 ein Umsatzplus von rund 4 % erwartet. Gegenwärtig werden 1.050 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Fertighaus-Spezialist wird sich künftig im In- und Ausland verstärkt um den Ausbau bestehender sowie um die Erschließung neuer Märkte bemühen. In Deutschland werden noch Potenziale in Bayern und Norddeutschland gesehen. Seit Oktober 2002 ist das Unternehmen in Frankreich mit der WeberHaus S.a.r.l. in Straßburg vertreten. Eine Vertriebsmannschaft mit französischen Bauberatern bearbeitet den Großraum Genfer See bis Metz. Ergänzend hierzu soll der Markt in der Schweiz – WeberHaus ist dort seit Jahren in Zürich präsent – durch gezielte Ausweitung des Vertriebsnetzes noch tiefer bearbeitet werden. Auch das Engagement in Österreich wird intensiviert. Ein weiteres ausbaufähiges Geschäftsfeld wird in den Bereichen Anbau und Aufstockung gesehen. Hier wurden bereits einschlägige Projekte realisiert.

Im Kerngeschäft der Fertighausproduktion hat sich der Trend zu hochwertigen Objekten verstärkt. Der durchschnittliche Vertragswert pro Haus steigt seit Jahren kontinuierlich an. Dadurch ging der Umsatz in diesem Segment weniger zurück als die Zahl der gebauten Häuser. Die Nachfrage nach Twin-Häusern wird als stabil bezeichnet. Die preiswerten Lösungen zum Selbstausbau haben sich nach eigener Aussage ebenfalls deutlich besser als der Branchenschnitt behauptet, nicht zuletzt durch Sondereditionen: Die Favoriten der Bauherren werden in Serie gefertigt, wodurch die Kosten wesentlich sinken. Die Einsparung gibt TwinHaus an die Bauherren weiter. Hinzu komme die Vorreiterrolle in Sachen Energie sparendes Bauen. Die vor Jahresfrist in Kraft getretene Energieeinsparverordnung habe gezeigt, dass gerade Häuser in Holzbauweise in der Einhaltung strenger Umweltvorschriften überlegen seien.

Die Häuserpalette wird durch Beteiligung an renommierten Forschungsprojekten  in der technischen Ausstattung, in der ökologischen Ausrichtung und im Hinblick auf architektonische Ansprüche ständig weiterentwickelt. Neu vorgestellt wurde das erste Allergikergerechte Öko-Haus, das bereits vom Institut für Umwelt und Gesundheit (IUG) zertifiziert wurde.

Neben dem Stammwerk in Rheinau-Linx gibt es ein Produktionswerk in Wenden-Hünsborn (Sauerland) sowie Montagestützpunkte in Isseroda bei Erfurt und Wernigerode im Harz. In über 60 Vertriebsstellen in Deutschland sowie weiteren in Österreich und der Schweiz können sich Bauherren 85 Ausstellungshäuser im Original anschauen. Vertreten ist jede Preisklasse, vom Ausbauhaus für rund 100.000 EUR bis zur Villa im Wert von über 2 Mio. EUR.

www.weberhaus.de