Beispiele aus der Praxis

Prozesskostenfinanzierung für Unternehmer

Unternehmer gegen Versicherung | Ein Gebäudeversicherer weigerte sich, einen Brandschaden in einem Betrieb in Höhe von 800.000 Euro zu tragen, weil der Unternehmer angeblich keine ausreichenden Vor­sichtsmaßnahmen getroffen hatte. Die Richter stellten schließlich das Gegenteil fest und verurteilten den Ver­si­che­rer zur Zahlung.

Unternehmer gegen Konzern | Ein Bauunternehmer erhielt den Auftrag, einen Straßendamm zu ent­fer­nen. Bei den Arbeiten stellte sich heraus, dass das Erdreich kontaminiert war. Weil der Auftrag­geber, ein Kon­zern, trotz Zahlungszusagen drei Millionen Euro schuldig blieb, kam die Baufirma in finanzielle Be­dräng­nis. Nach vier Jahren Rechts­streit über drei Instanzen wurde der Konzern jedoch zur Zahlung ver­ur­teilt.

Unternehmer gegen Hersteller | Ein Autozulieferer hatte eine Drehmaschine gekauft. Nach drei Mo­na­ten blieb die Anlage aufgrund eines Motorschadens stehen. Der Importeur der Maschine zog sich auf an­geb­liche Bedienfehler zurück. Das Ge­richt verwies auf die Produkthaftung und verurteilte den Importeur zu Scha­den­sersatz.

Insolvenzverwalter gegen Land | Eine Handelsfirma zahlte drei Jahre lang ihre Steuerschulden an das Land zurück, bis dann die Insolvenz das Unternehmen doch ereilte. Der Insolvenzverwalter forderte dar­auf­hin vom Land die Rückzahlung die­ser 1,6 Millionen Euro, da die Insolvenz absehbar gewesen war und bekam vor Gericht Recht.

Prozesskostenfinanzierung für Privatpersonen

Als Privatperson bringt man meist zu wenig Wissen mit, um Sachverhalte juristisch sicher ein­schät­zen zu können. Insofern scheuen sich viele Menschen selbst bei guten Chancen und selbst, wenn ihr Anwalt zurät, davor, rechtliche Schritte einzuleiten oder Prozesse zu führen. Wir neh­men Ihnen diese Scheu. Sie gewinnen mit uns einen starken Partner, der Ihnen den Rücken frei hält.

Erbe gegen Pflegeheim | Eine Frau vermachte ihr Vermögen einem Pflegeheim. Nach ihrem Tod focht der zuvor als Alleinerbe ein­ge­setzte Neffe das Testament an und verlangte Einsicht in die Vermögenswerte so­wie einen Eintrag in das Grundbuch für ein Grundstück. Der Erbe setzte seine Ansprüche mit unserer Hilfe durch und einigte sich mit dem Pflegeheim auf einen sehr guten Vergleich.

Ehefrau gegen Ehemann | Ein Ehemann überschrieb seiner Frau zur Absicherung ihrer Altersvorsorge ein Haus einschließlich des Grund­stücks. Als die Verbindung nach 24 Jahren in die Brüche ging, wollte der Mann von dieser Ver­ein­ba­rung nichts mehr wissen und verkaufte die Immobilie auf eigene Rechnung. Ein Fall für uns. Das Gericht ver­ur­teil­te den Mann zur Zahlung des gesamten Verkaufserlöses an die Frau.

Bauherr gegen Architekt | Eine Bauherrin beauftragte einen Architekten, die Bauantragsplanung für ein Ein­fa­mi­li­en­haus zu erstellen. Als das Haus auf dem leicht abfallenden Grundstück stand, traten bald Was­ser­schäden auf. Der Architekt verweigerte Schadensersatzleistungen, da die Bauherrin keine vollständige Planung ge­for­dert hatte. Da der Architekt den Wassereintrag aber hätte bedenken müssen, verurteilten ihn die Richter zur Zah­lung.

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